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Mit dem Evangelium nach Lukas durch das Kirchenjahr

Der wirkliche Name des Verfassers ist unbekannt.
Seit dem 2. Jahrhundert wird er Lukas genannt.
Die Verbindung zu einem Begleiter des Paulus mit gleichem Namen ist aus historisch-kritischer Perspektive nicht haltbar.
Diese Konstrukion sollte aber die Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit des Autors und seines Werkes untermauern.

Die Muttersprache des Verfassers war sicher Griechisch, und er verfügte offenbar über eine recht gute Bildung.

Er ist geprägt einerseits durch die griechisch-hellenistische Kultur des antiken Mittelmeerraumes,
andererseits durch die jüdische Tradition: er ist mit dem Alten Testament vertraut sowie mit dem Frühjudentum in Jerusalem, Palästina und der hellenistischen Welt.

Ob Lukas ein gebürtiger Jude war oder nicht, das ist nicht sicher zu ermitteln.
Sollte letzteres stimmen, dann gehörte er mit hoher Wahrscheinlichkeit zu den sogenannten Gottesfürchtigen; das waren Nicht-Juden (Heiden), die sich zum Judentum hingezogen fühlten, die aber den Übertritt zum Judentum scheuten.

Entstanden ist das Evangelum 80 - 90 n. Chr.; sicher nach dem Markus-Evangelium ( Quellen).
Wo bzw. für welche konkrete Gemeinde Lukas sein Werk verfasste, ist unklar.

Vom gleichen Autor stammt auch die Apostelgeschichte, wie die beiden Vorworte sowie Sprache, Stil und Theologie verraten.




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