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Einführung in das Evangelium nach Markus
Inhaltsangabe
Mk 1,1
Anfang des Evangeliums Jesu Christi, Sohn eines Gottes.
I) Vorspiel im Himmel und in der Wüste
Mk 1,2-13
Himmlischer Sendungsbeschluss
Mk 1,2-3
Das Wirken Johannes des Täufers
Mk 1,4-8
Die Taufe Jesu
Mk 1,9-13
Die Versuchung Jesu
Mk 1,12-13
II) Galiläa
Mk 1,14-9,50
Nachdem Johannes ausgeliefert worden war, ging Jesus nach Galiläa.
IIA) In Galiläa
Mk 1,14-3,6
A) Erste Woche
Mk 1,14-39
a) Johannes tritt ab, Jesus tritt auf: Eröffnungsruf des Wirkens Jesu
Mk 1,14-15
b) Die ersten Jünger
Mk 1,16-20
c) Die neue Lehre in der Synagoge
Mk 1,21-28
d) Die Heilung der Schwiegermutter des Petrus
Mk 1,29-31
c') Die ganze Stadt vor der Tür
Mk 1,32-34
b') Der Rückzug Jesu, die Suche der Jünger, die Sendung Jesu
Mk 1,35-38
a') Erneuter Aufbruch
Mk 1,39
B) Scharnier
Mk 1,40-45
Heilung eines Aussätzigen

Platztausch mit den Letzten

C) Zweite Woche
Mk 2,1-3,6
a) Einleitung
Mk 2,1-2
b) Heilung eines Gelähmten mit Sündenvergebung
Mk 2,3-12
c) Nachfolge und Mahl mit den Zöllnern und Sündern [c1]
Mk 2,13-17
d) Fasten und Feiern – Das Verhältnis des Neuen zum Alten [c2]
Mit Jesus hat etwas Neues begonnen!
Mk 2,13-22
c') Sabbat und religiöse Gesetze [c1']
Mk 2,23-28
b') Heilung am Sabbat: Die Herzensverhärtung der Gegner
Mk 3,1-5
a') Todesbeschluss der Gegner
Mk 3,6
IIB) Rund um den See von Galiläa
Mk 3,7-8,13
A) Dritte Woche
Mk 3,7-6,13
a) Der Andrang der Menschen
Mk 3,7-12
b) Die Wahl der Zwölf
Mk 3,13-19
c) Verstockte Gegnerschaft und wahre Familie
Mk 3,20-35
c1) Jesus und seine Angehörigen
Mk 3,20-21
c2) Verteidigungsrede Jesu
Mk 3,22-30
c1') Über die wahre Familie Jesu
Mk 3,31-35
d) Gleichnis und Lösung
Mk 4,1-34
d1) Szenische und thematische Einleitung
Mk 4,1-2
d2) Das Gleichnis vom Sämann – öffentlich
Mk 4,3-9
d3) Interne Unterweisung der Jünger mit Lösung des Gleichnisses vom Sämann und Aufruf zum richtigen Hören
Mk 4,10-25
d2') Fortsetzung der öffentlichen Lehre in Gleichnissen
Mk 4,26-32
d2'a) Das Gleichnis von der selbstwachsenden Saat
Mk 4,26-29
d2'b) Das Gleichnis vom Senfkorn
Mk 4,33-34
d1') Abschlusskommentar zu den Gleichnissen
4,33-34
e) Erste Fahrt ins Heidengebiet
Mk 4,35-5,20
e1) Der Sturm auf dem See
Mk 4,35-41
e2) Die Heilung des Besessenen von Gerasa
Mk 5,1-20
d') Geheimnis und Offenbarung bei Jesu Taten
Mk 5,21-43
d'1) Auferweckung der Tochter des Jairus – Teil 1
Mk 5,21-24
d'2) Die Heilung der blutflüssigen Frau
Mk 5,25-34
d'1') Auferweckung der Tochter des Jairus – Teil 2
Mk 5,35-43

Platztausch mit den Toten

c') Die Ablehnung Jesu in seiner Heimat
Mk 6,1-6a
b') Die Aussendung der zwölf Jünger
Mk 6,6b-11
a') Ausführung des Missionsauftrages
Mk 6,12-13
B) Scharnier
Mk 6,14-29
Die Enthauptung Johannes des Täufers

Vorausblick auf das Schicksal Jesu

C) Vierte Woche
Mk 6,30-8,13
a) Rückkehr der Zwölf, Andrang des Volkes, (versuchter) Rückzug mit dem Boot:
Jesus, der Gute Hirte, der Mitleid mit den Menschen hat und sie lehrt
Mk 6,30-34

[Guter Hirte (Ps 23!) I: Lehre → rechte Pfade]

b) Speisung der Fünftausend
Mk 6,35-44

[Guter Hirte (Ps 23!) II: Brotvermehrung auf grünen Auen → deckt den Tisch,Ruheplatz am Wasser]

c) Die Epiphanie (Erscheinung) Jesu auf dem Wasser
Mk 6,45-52
d) Ankunft in Gennesaret: Andrang des Volkes, Heilungen
Mk 6,53-56
e) Lehrgespräch über Rein und Unrein
Mk 7,1-23
e1) Auseinandersetzung mit den Gegnern zu Rein und Unrein
Mk 7,1-13
e2) Rätselwort zu Rein und Unrein
Mk 7,14-15
e1') Die Lösung des Rätselwortes – Erklärung an die Jünger
Mk 7,16-23
d') Aufbruch ins Heidenland, Ankunft in Tyrus: Unmöglichkeit, verborgen zu bleiben; Heilung der Tochter einer heidnischen Frau
Mk 7,24-30
c') Die Heilung eines Taubstummen
Mk 7,31-37

Platztausch mit den Heiden

b') Speisung der Viertausend
Mk 8,1-9

[Mitleid]

a') Rückkehr ins Judenland: ‚Andrang‘ der Pharisäer: Zeichenforderung, ‚Rückzug‘ mit Boot
Mk 8,10-13
D) Überleitung: Auf der Überfahrt (ins Heidenland) – Aufbruch zu neuen Ufern
Mk 8,14-21
Die blinden und tauben Jünger
Habt ihr denn keine Augen, um zu sehen, und keine Ohren, um zu hören?
IIC) Fünfte Woche: In Galiläa auf dem Weg
Mk 8,22-9,50

Nachfolge Jesu I: Gläubiges, unerschrockenes Bekenntnis zu Jesus und seinem Weg
→ 14,53-65 vs. 14,43-52 u. 14,66-72: Wacht und betet! (→ 14,38)

A) Fünfte Woche I
Mk 8,22-9,1
a) Die Heilung eines Blinden bei Betsaida, die nicht auf Anhieb gelingt
Mk 8,22-26

Heilung: Sehen, Wacht!

Heilung gelingt nicht gleich, Jesus muss nachsetzen.

Augen auf (für den Weg Jesu)! Sich von Jesus zur Erkenntnis seines ‚Platztausches‘ führen lassen – zusammen mit der Erkenntnis der Folgen für das eigene Leben.
Anderen Weg gehen in die andere Heimat.
Auch: Mit Jesus in den (sozialen) ‚Aussatz‘ gehen.

b) Identität Jesu: Für wen halten mich die Menschen? Für wen haltet ihr mich?:
‚Ungenügendes‘ Sehen bei den Menschen und den Jüngern: Messiasbekenntnis des Petrus – Schweigegebot
Mk 8,27-30

Gespräch darüber, wer Jesus sei, mit ungenügenden Antworten; auch die des Petrus ist unvollständig, daher das Schweigegebot: Wacht!.

c) Erste Ankündigung von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu
Mk 8,31-32a
b') Der Einspruch des Petrus, der Hinweis Jesu auf dessen Widergöttlichkeit und der erneute Ruf in die Nachfolge
Mk 8,32b-33

Diametral unterschiedliche Definition von ‚Größe‘ bei Gott und den Menschen: Was Gott will und was die (von Satan bestimmten) Menschen wolen, ist etwas total gegensätzliches!

a') Selbstverleugnung und Kreuz aufnehmen um Jesu, des Evangeliums und des Himmelreiches willen
Mk 8,34-9,1

Unerwarteter Nachfolge-Weg

B) Scharnier: Die Verklärung Jesu
Mk 9,2-13
a) Der Aufstieg mit Verwandlung Jesu
Mk 9,2-3

Sehen (der Auferstehungsherrlichkeit Jesu);

b) Jesus mit Elija und Mose; die Stimme aus der Wolke: Dieser ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören!
Mk 9,2-8

Hören: auf ihn sollt ihr hören!

a') Gespräch beim Abstieg:
Was das sei, von den Toten auferstehen.
Über die Wiederkunft des Elija sowie das Leiden des Elija und des Menschensohnes
Mk 9,9-13
C) Fünfte Woche II
Mk 9,14-50
a) Das Versagen der Jünger bei der Austreibung eins Taub-Stumm-Dämons und die ‚Nachhilfe‘ Jesu
Mk 9,14-27

Heilung: Hören (stummer und tauber Geist)
Stumm = kein Bekenntnis zu Jesus (in Anfeindung/Verfolgung)

Heilung gelingt den Jüngern nicht, Jesus muss nachhelfen.

Aufruf zu unterschrockenem Glaubensbekenntnis (Kontext Streitgespräch!);
Stärkung des Glaubens durch Hören auf Jesu Wort (Jesu Lehre zu seinem Weg, Teilhabe der Märtyrer an Tod und Auferstehung Jesu (→ 8,35 mit 9,26-27!))

b) Gespräch im Haus über das ‚Unvermögen‘ der Jünger
Mk 9,28-29

Gespräch darüber, wie die Jünger jenen, die im Glauben(sbekenntnis) schwach sind, bzw. allen, die angesichts der Herausforderung des unerschrockenen Glaubensbekenntnisses vor der Gefahr sind, schwach zu werden, helfen können: Mit Gebet (Fürbitte) bei Gott zur Seite stehen.
Betet!

c) Zweite Ankündigung von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu
Mk 9,30-32
b') Identität der Gemeinde: Der Rangstreit der Jünger und die handlungsorientierende Umpolung dessen, was ‚Größe‘ ist
Mk 9,33-37

Im Gegenüber: Jesus im „Vergleich“ mit anderen Gottesboten.
‚Groß‘ in den Augen Gottes ist der, der dient, gerade auch den Letzten in der Gesellschaft → zum Letzten werden, indem man der Diener aller wird, analog zum Weg jesu ans Kreuz.
Diese ‚Größe‘ gilt es zu suchen und nicht jene nach menschlich-dämonischen Vorstellungen.
Durch den Dienst an den Kleinsten mit Gott verbunden sein!
Auch: Gefahr einer nur eingebildeten ‚Größe‘ im Sinne einer falschen Selbstsicherheit: Versagen der Jünger in der Passion jesu (und bei der Heilung oben)!

a') Sehen, worauf es ankommt: Selbstverleugnung/Selbstverstümmelung
Mk 9,38-50

Man beachte, dass der ganze Abschnitt eine zusammenhängende Jesu-Rede ist, die durch die Frage des Johannes ausgelöst wurde.

Der fremde (erfolgreiche!) Dämonenaustreiber, der in Jesu Namen handelt
Unterstützung der zu Jesus Gehörenden von außen (Das Glas Wasser)
Mk 9,38-41

Gegensatz zum Scheitern der Jünger bei der Dämonenaustreibung oben!
Angezeigt sind Friede und Dankbarkeit gegenüber außen stehenden Sympathisanten und Unterstützern der Jesus-Gemeinde.
Vor Gott zählt der getane Dienst am Menschen, und wenn es das Glas Wasser ist: hier braucht es – in gewisser Weise – die „Selbstverleugnung“ der Gemeinde, also eine Haltung, nicht alles, was im Namen Jesu geschieht, reglementieren zu wollen; die Akzeptanz, dass es auch Jesus-Nachfolge auch außerhalb der eigenen Gruppe gibt.
Angespielt ist hier auch auf den oben kritisierten mangelhaften Glauben („ungläubiges Geschlecht“, „... wenn du kannst“); – der fremde Wundertäter muss Glauben haben, um im Namen Jesu Wunder zu tun; und es wird gesagt, dass es wohl nicht so schlecht über Jesus reden könne.

Warnung vor der Verführung zum Glaubensabfall: Selbstverstümmelung (der Gemeinde) um des Himmelreiches willen
Mk 9,42-50

Zu beachten sind die diversen Bezüge zu den anderen Rand-Abschnitten in diesem Gliederungsteil:
links: SelbstverleugnungSelbstverstümmelung;
oben: Bekenntnis angesichts Bedrängnis – Anstoß zum Glaubensabfall
oben links und oben: Heilung von Körperteilen – Abschneiden von Körperteilen
oben links: nach Hause gehen – in Reich Gottes gehen.

III) Judäa und Jerusalem
Mk 10,1-15,47

Jesus ... kam nach Judäa und in das Gebiet jenseits des Jordan

IIIA) Sechste Woche: In Judäa auf dem Weg
Mk 10,1-10,52

Nachfolge Jesu II: Gebet Gott, was Gott gehört! (→ 12,13-17): Gottesliebe durch Menschenliebe (→ 12,28-34)

Gliederungsvariante „Einfach konzentrisch“
a) Machtmissbrauch gegenüber (materiell) Abhängigen/Kleinen
Mk 10,1-16
a1) Aufbruch nach Judäa
Mk 10,1
a2) Über Ehe und Ehescheidung
wegschicken
Mk 10,2-12
a3) Die Segnung der Kinder
zurückweisen
Mk 10,13-16
b) Belehrung zu Reichtum – Armut
Mk 10,17-31
b1) Weitere Bedingungen für das Eingehen in das ewige Leben:
Von Reichtum und Nachfolge
Negativbeispiel: Reiche
Mk 10,17-27

Der reiche Mann ist nicht bereit, seinen Reichtum als Lösegeld für die Armen zu geben.

Für den Menschen ist es – weil Gott allein gut ist – nicht möglich, das ewige Leben durch sich selbst zu erlangen; man kann es nur erben [was – entgegen der Frage des Reichen – etwas völlig anderes als tun ist].
Für Gott ist alles möglich: Er sendet seinen Sohn als Lösegeld für viele, um die Menschen aus der Gewalt der Sünde zu entreißen.

b2) Status der Jünger
Mk 10,28-31

Lohn für die Nachfolge: Leben in der Familie Gottes, schließlich ewiges Leben.


Viele Erste werden Letzte sein und die Letzten Erste.

c) Dritte Ankündigung von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu
Mk 10,32-34
b') Belehrung zu Herrschen – Dienen
Mk 10,35-45
b2') Status der Jünger
Mk 10,35-40

Absage an besondere Rollen (in der zukünftigen Welt – sicher auch im Hinblick auf deren Auswirkungen in dieser Welt).
Taufe und Eucharistie als Sakramente der Familie Gottes.


Diejenigen, für die die Plätze links und rechts neben Jesus bestimmt sind das sind die Letzten, die Erste sein werden – wobei dies aber offen für alle ist; denn alle können zu Letzten werden, wie es Jesus vorgelebt hat.

b1') Weitere Belehrungen:
Nicht unterdrücken/herrschen, sondern dienen
Negativbeispiel: Mächtige
Mk 10,41-52

Jesus gibt sein Leben als Lösegeld für viele

a') Machtmissbrauch gegenüber (materiell) Bedürftigen/Kleinen
Mk 10,46-52

Die Heilung des blinden Bettlers Bartimäus bei Jericho

Vom Zurückweisen zum Herrufen.

Gliederungsvariante „Doppelt konzentrisch“
A) Sechste Woche I
Mk 10,1-16
a) In Sorge um Zusammenhalt der Ehepartner und für die Kinder
Mk 10,1-16
Aufbruch nach Judäa
Mk 10,1
Über Ehe und Ehescheidung
Mk 10,2-12

Nur weil ihr so hartherzig seid, hat er [= Mose] euch dieses Gebot gegeben.
Gesetz ist machtlos gegenüber der Hartherzigkeit der Menschen!

Sie sind nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch!

Die Segnung der Kinder
Mk 10,13-16

Machtmissbrauch durch Jünger: weisen die Leute schroff zurück.
Jesus aber nimmt sich der Kinder an: Solchen gehört das Reich Gottes. ... Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.

b) Frage, wie man das ewigen Leben erben kann
Positive Aussicht des Fragenden
Mk 10,17-20

Gebote des Alten Bundes (die ihre Richtigkeit und Gültigkeit behalten)


Frage des Mannes: Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben?
Antwort Jesu I: Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut außer der eine Gott!
Mk 10,18

Tun vs. Erben

Niemand ist gut, außer der eine Gott: Selbstverleugnung Jesu

Antwort Jesu II: Die Zehn Gebote
Mk 10,19

– die aber nicht reichen, wie Mk 10,21 zeigen wird!

Du sollst keinen Raub begehen (als Zusammenfassung von 9. und 10. Gebot); vgl. Phil 2,6: Jesus hielt sein Gottgleichsein nicht als einen Raub fest.
(Zwar anderes Wort für Raub(en) da und dort, doch das in Phil 2,6 ist Hapaxlegomenon im NT!)
Konzentrische Gliederung für Auf dem Weg setzt Selbstverleugung und Kreuztragen mit dieser Erzählung in Bezug!

Die Reaktion des Mannes: Freudige Zuversicht
Mk 10,20

Die Aussage des Mannes muss verwundern, gerade auch angesichts von Mk 10,18: Niemand ist gut außer der eine Gott.
Achtung: Letztes erwähntes Gebot ist – entgegen der sonstigen Reihenfolge! – das Elternehrgebot, das Markus in Mk 7 benutzt hat, um die Scheinbarkeit der Erfüllung der göttlichen Gebote zu bebildern.

c) Alles verkaufen, Geld den Armen geben, Jesus nachfolgen: Reichtum als Lösegeld für die Armen geben
Mk 10,21
b') Negative Reaktion auf das Wort Jesu
Frage, wer überhaupt gerettet werden kann
Mk 10,22-27

– Doch es gibt Hoffnung: Für Gott ist alles möglich.


Die Reaktion des Mannes: Er geht betrübt weg.
Mk 10,22

Dass der Mann weg geht, zeigt, dass er – trotz scheinbarer(!) Geboteerfüllung – nicht dem Willen Gottes entspricht; es fehlt eine innere Haltung, die das Gesetz nicht bewerkstelligen konnte.

Provokation Jesu (2x): Von der Schwere, in das Reich Gottes zu kommen (mit Verallgemeinerung); es mangelt an Selbstverleugnung und Kreuztragen.
Die jeweilige Reaktion der Jünger: Bestürzung und Schrecken
Mk 10,23-26a

Aufgrund der Hartherzigkeit des Menschen ist das Gesetz – konzentrisch im Gegenüber! – machtlos, wenn es um die Rettung des Menschen geht; ein Tun, das zum ewigen Leben führt, ist ausgeschlossen.

Frage der Jünger: Wer kann dann noch gerettet werden?
Antwort Jesu: Für Menschen ist das unmöglich, aber nicht für Gott; denn für Gott ist alles möglich.
Mk 10,26b-27

Das ewige Leben kann man nur erben durch ein rettendes Eingreifen Gottes, denn niemand ist gut, außer der eine Gott.

Hoffnung im Kreuz-Gegenüber zu Mächtige missbrauchen ihre Macht:
Gott – der Mächtige schlechthin – missbraucht – im Gegensatz zu den anderen Mächtigen – seine Macht nicht, sondern ist barmherzig (gut, s. o.).

Hoffnung im obigen Gegenüber:
Gott ist gut.

a') Lohn für das Verlassen von allem (Familie, Besitz) und der Nachfolge: Jetzt neue Familie, dann ewiges Leben.
Mk 10,28-31
B) Leidensankündigung
Mk 10,32-34
Auf dem Weg nach Jerusalem geht Jesus voraus – Angst der Jünger!
Mk 10,32a
Dritte Ankündigung von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu
Mk 10,32b-34
C) Sechste Woche II
Mk 10,35-45
a) Was wollt ihr, dass ich euch tue?: Johannes und Jakobus wollen (einmal) neben Jesus thronen
Teilhabe der Jünger am Schicksal Jesu – Chifren Taufe und Bechertrinken (→ Eucharistie)
Mk 10,35-40

Taufe und Eucharistie als Sakramente der Familie Gottes.

männlich – weiblich; ein Fleischihr alle seid einer in Christus Jesus (Gal 3,28)

Diese Stelle aus dem Galaterbrief muss einem in den Sinn kommen!
Gerade sie ist Begründung dafür, dass es keine Unterschiede – kein Oben und Unten – in der Familie Gottes gibt.

b) Falsch und richtig I: Machtmissbruch vs. Dienen
Mk 10,41-44

(Zusätzliches) Gebot des Neuen Bundes

Der Blick auf die (Auferstehungs-)Herrlichkeit Jesu [mit dem Wunsch daneben zu thronen] wird umgebogen auf die Änderung des sozial-ethischen Verhaltens (vgl. Röm 6!).


Einleitung: Die anderen Jünger ärgern sich ...
Mk 10,41
Falsch: Verhalten der Herrscher als Kontrastbeispiel: unterdrücken, missbrauchen Macht
Mk 10,42
Intervention Jesu: Bei euch soll es nicht so sein!
Mk 10,43a
Richtig: Wer Erster sein will, soll Diener, Sklave werden!
Mk 10,43b-44
c) Das Beispiel des Menschensohnes, der nicht gekommen ist, um zu sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.
Mk 10,45

Begründet gerade auch 10,21!

b') Heilung des blinden Bettlers Bartimäus I: Falsch und richtig II
Mk 10,46-49

Hoffnung auf Wandlung erfüllt: Hören auf Jesu Wort, Blindenheilung (der Vielen) erfolgreich

Man beachte, dass die viele jetzt nicht widerwillig reagieren, notgedrungen so handeln, wie Jesus es will:
sie sind komplett ausgewechselt, rufen nicht nur her, sondern machen auch Mut!
Man muss eine Analogie zu den Berufungen sehen, etwa bei Levi: Der wird vom Zöllner zum Nachfolgenden, auf das berufend-neuschöpfende Wort Jesu hin.

Einleitung: Bartimäus ruft den Sohn Davids um Erbarmen an
Mk 10,46-47
Falsch: Bartimäus wird von vielen zurückgewiesen (so dass er noch lauter ruft)
Mk 10,48
Intervention Jesu: Jesus bleibt stehen, lässt Bartimäus herrufen
Mk 10,49a
Richtig: Bartimäus wird herbeigerufen, ihm wird Mut gemacht
Mk 10,49b
a') Heilung des blinden Bettlers Bartimäus II:
Was willst du, dass ich dir tue? Bartimäus möchte sehen können; – und er folgt Jesus auf seinem Weg
Mk 10,50-52

In Verbindung mit der gegenüberliegenden Erzählung werden Taufe und Eucharistie zu den Sakramenten der Nachfolge.
Bartimäus verlässt alles und wird Teil der Familie Gottes. (Thema Nachfolge in Mk 10,28.52)

a) Machtmissbrauch gegenüber (materiell) Abhängigen/Kleinen
Mk 10,1-16
a1) Aufbruch nach Judäa
Mk 10,1
a2) Über Ehe und Ehescheidung
wegschicken
Mk 10,2-12
a3) Die Segnung der Kinder
zurückweisen
Mk 10,13-16
b) Belehrung zu Reichtum – Armut
Mk 10,17-31
b1) Weitere Bedingungen für das Eingehen in das ewige Leben:
Von Reichtum und Nachfolge
Negativbeispiel: Reiche
Mk 10,17-27

Der reiche Mann ist nicht bereit, seinen Reichtum als Lösegeld für die Armen zu geben.

Für den Menschen ist es – weil Gott allein gut ist – nicht möglich, das ewige Leben durch sich selbst zu erlangen; man kann es nur erben [was – entgegen der Frage des Reichen – etwas völlig anderes als tun ist].
Für Gott ist alles möglich: Er sendet seinen Sohn als Lösegeld für viele, um die Menschen aus der Gewalt der Sünde zu entreißen.

b2) Status der Jünger
Mk 10,28-31

Lohn für die Nachfolge: Leben in der Familie Gottes, schließlich ewiges Leben.


Viele Erste werden Letzte sein und die Letzten Erste.

c) Dritte Ankündigung von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu
Mk 10,32-34
b') Belehrung zu Herrschen – Dienen
Mk 10,35-45
b2') Status der Jünger
Mk 10,35-40

Absage an besondere Rollen (in der zukünftigen Welt – sicher auch im Hinblick auf deren Auswirkungen in dieser Welt).
Taufe und Eucharistie als Sakramente der Familie Gottes.


Diejenigen, für die die Plätze links und rechts neben Jesus bestimmt sind das sind die Letzten, die Erste sein werden – wobei dies aber offen für alle ist; denn alle können zu Letzten werden, wie es Jesus vorgelebt hat.

b1') Weitere Belehrungen:
Nicht unterdrücken/herrschen, sondern dienen
Negativbeispiel: Mächtige
Mk 10,41-52

Jesus gibt sein Leben als Lösegeld für viele

a') Machtmissbrauch gegenüber (materiell) Bedürftigen/Kleinen
Mk 10,46-52

Die Heilung des blinden Bettlers Bartimäus bei Jericho

Vom Zurückweisen zum Herrufen.

A) Sechste Woche I
Mk 10,1-16
a) In Sorge um Zusammenhalt der Ehepartner und für die Kinder
Mk 10,1-16
Aufbruch nach Judäa
Mk 10,1
Über Ehe und Ehescheidung
Mk 10,2-12

Nur weil ihr so hartherzig seid, hat er [= Mose] euch dieses Gebot gegeben.
Gesetz ist machtlos gegenüber der Hartherzigkeit der Menschen!

Sie sind nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch!

Die Segnung der Kinder
Mk 10,13-16

Machtmissbrauch durch Jünger: weisen die Leute schroff zurück.
Jesus aber nimmt sich der Kinder an: Solchen gehört das Reich Gottes. ... Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.

b) Frage, wie man das ewigen Leben erben kann
Positive Aussicht des Fragenden
Mk 10,17-20

Gebote des Alten Bundes (die ihre Richtigkeit und Gültigkeit behalten)


Frage des Mannes: Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben?
Antwort Jesu I: Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut außer der eine Gott!
Mk 10,18

Tun vs. Erben

Niemand ist gut, außer der eine Gott: Selbstverleugnung Jesu

Antwort Jesu II: Die Zehn Gebote
Mk 10,19

– die aber nicht reichen, wie Mk 10,21 zeigen wird!

Du sollst keinen Raub begehen (als Zusammenfassung von 9. und 10. Gebot); vgl. Phil 2,6: Jesus hielt sein Gottgleichsein nicht als einen Raub fest.
(Zwar anderes Wort für Raub(en) da und dort, doch das in Phil 2,6 ist Hapaxlegomenon im NT!)
Konzentrische Gliederung für Auf dem Weg setzt Selbstverleugung und Kreuztragen mit dieser Erzählung in Bezug!

Die Reaktion des Mannes: Freudige Zuversicht
Mk 10,20

Die Aussage des Mannes muss verwundern, gerade auch angesichts von Mk 10,18: Niemand ist gut außer der eine Gott.
Achtung: Letztes erwähntes Gebot ist – entgegen der sonstigen Reihenfolge! – das Elternehrgebot, das Markus in Mk 7 benutzt hat, um die Scheinbarkeit der Erfüllung der göttlichen Gebote zu bebildern.

c) Alles verkaufen, Geld den Armen geben, Jesus nachfolgen: Reichtum als Lösegeld für die Armen geben
Mk 10,21
b') Negative Reaktion auf das Wort Jesu
Frage, wer überhaupt gerettet werden kann
Mk 10,22-27

– Doch es gibt Hoffnung: Für Gott ist alles möglich.


Die Reaktion des Mannes: Er geht betrübt weg.
Mk 10,22

Dass der Mann weg geht, zeigt, dass er – trotz scheinbarer(!) Geboteerfüllung – nicht dem Willen Gottes entspricht; es fehlt eine innere Haltung, die das Gesetz nicht bewerkstelligen konnte.

Provokation Jesu (2x): Von der Schwere, in das Reich Gottes zu kommen (mit Verallgemeinerung); es mangelt an Selbstverleugnung und Kreuztragen.
Die jeweilige Reaktion der Jünger: Bestürzung und Schrecken
Mk 10,23-26a

Aufgrund der Hartherzigkeit des Menschen ist das Gesetz – konzentrisch im Gegenüber! – machtlos, wenn es um die Rettung des Menschen geht; ein Tun, das zum ewigen Leben führt, ist ausgeschlossen.

Frage der Jünger: Wer kann dann noch gerettet werden?
Antwort Jesu: Für Menschen ist das unmöglich, aber nicht für Gott; denn für Gott ist alles möglich.
Mk 10,26b-27

Das ewige Leben kann man nur erben durch ein rettendes Eingreifen Gottes, denn niemand ist gut, außer der eine Gott.

Hoffnung im Kreuz-Gegenüber zu Mächtige missbrauchen ihre Macht:
Gott – der Mächtige schlechthin – missbraucht – im Gegensatz zu den anderen Mächtigen – seine Macht nicht, sondern ist barmherzig (gut, s. o.).

Hoffnung im obigen Gegenüber:
Gott ist gut.

a') Lohn für das Verlassen von allem (Familie, Besitz) und der Nachfolge: Jetzt neue Familie, dann ewiges Leben.
Mk 10,28-31
B) Leidensankündigung
Mk 10,32-34
Auf dem Weg nach Jerusalem geht Jesus voraus – Angst der Jünger!
Mk 10,32a
Dritte Ankündigung von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu
Mk 10,32b-34
C) Sechste Woche II
Mk 10,35-45
a) Was wollt ihr, dass ich euch tue?: Johannes und Jakobus wollen (einmal) neben Jesus thronen
Teilhabe der Jünger am Schicksal Jesu – Chifren Taufe und Bechertrinken (→ Eucharistie)
Mk 10,35-40

Taufe und Eucharistie als Sakramente der Familie Gottes.

männlich – weiblich; ein Fleischihr alle seid einer in Christus Jesus (Gal 3,28)

Diese Stelle aus dem Galaterbrief muss einem in den Sinn kommen!
Gerade sie ist Begründung dafür, dass es keine Unterschiede – kein Oben und Unten – in der Familie Gottes gibt.

b) Falsch und richtig I: Machtmissbruch vs. Dienen
Mk 10,41-44

(Zusätzliches) Gebot des Neuen Bundes

Der Blick auf die (Auferstehungs-)Herrlichkeit Jesu [mit dem Wunsch daneben zu thronen] wird umgebogen auf die Änderung des sozial-ethischen Verhaltens (vgl. Röm 6!).


Einleitung: Die anderen Jünger ärgern sich ...
Mk 10,41
Falsch: Verhalten der Herrscher als Kontrastbeispiel: unterdrücken, missbrauchen Macht
Mk 10,42
Intervention Jesu: Bei euch soll es nicht so sein!
Mk 10,43a
Richtig: Wer Erster sein will, soll Diener, Sklave werden!
Mk 10,43b-44
c) Das Beispiel des Menschensohnes, der nicht gekommen ist, um zu sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.
Mk 10,45

Begründet gerade auch 10,21!

b') Heilung des blinden Bettlers Bartimäus I: Falsch und richtig II
Mk 10,46-49

Hoffnung auf Wandlung erfüllt: Hören auf Jesu Wort, Blindenheilung (der Vielen) erfolgreich

Man beachte, dass die viele jetzt nicht widerwillig reagieren, notgedrungen so handeln, wie Jesus es will:
sie sind komplett ausgewechselt, rufen nicht nur her, sondern machen auch Mut!
Man muss eine Analogie zu den Berufungen sehen, etwa bei Levi: Der wird vom Zöllner zum Nachfolgenden, auf das berufend-neuschöpfende Wort Jesu hin.

Einleitung: Bartimäus ruft den Sohn Davids um Erbarmen an
Mk 10,46-47
Falsch: Bartimäus wird von vielen zurückgewiesen (so dass er noch lauter ruft)
Mk 10,48
Intervention Jesu: Jesus bleibt stehen, lässt Bartimäus herrufen
Mk 10,49a
Richtig: Bartimäus wird herbeigerufen, ihm wird Mut gemacht
Mk 10,49b
a') Heilung des blinden Bettlers Bartimäus II:
Was willst du, dass ich dir tue? Bartimäus möchte sehen können; – und er folgt Jesus auf seinem Weg
Mk 10,50-52

In Verbindung mit der gegenüberliegenden Erzählung werden Taufe und Eucharistie zu den Sakramenten der Nachfolge.
Bartimäus verlässt alles und wird Teil der Familie Gottes. (Thema Nachfolge in Mk 10,28.52)

IIIB) Scharnierstück: Einzug in Jerusalem
Mk 11,1-11
Sonntag: Der Einzug Jesu in Jerusalem und in den Tempel
Und viele breiteten ihre Kleider auf den Weg aus ...
Die Leute, die vor ihm hergingen und die ihm nachfolgten, riefen:Hosanna! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn!
→ Mk 1,2: Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg bahnen wird.
→ Mk 1,3: Bereitet den Weg des Herrn!
→ Mk 1,17: Kommt her, mir nach!
IIIC) Siebte Woche: In Jerusalem
Mk 11,12-15,47
A) Vollmächtiges Wirken Jesu in Jerusalem
Mk 11,12-13,2
Montag: Symbolische Zeichenhandlungen
a) Die Verfluchung des Feigenbaumes: Bild für das Ende des Tempels
Mk 11,12-14
b) Die Reinigung des Tempels (Tempel und Geld I)
Mk 11,15-19
Dienstag: Auseinandersetzungen
Erster Abschnitt
c) Der verdorrte Feigenbaum und der Ersatz für den Tempel
Mk 11,20-26

fester Glaube, vertrauendes Gebet, Vergebung

d) Die Frage nach der Vollmacht Jesu
Mk 11,27-33

David/Herr: Es ist umgekehrt:
Nicht ich bin euch zur Rechenschaft verpflichtet, sondern ihr mir!

e) Das Gleichnis von den Winzern I: Aufstand gegen die Boten, Töten des Sohnes, Frucht für sich behalten
Mk 12,1-9
f) Das Gleichnis von den Winzern II: Der durch die Menschen verworfene Sohn wird zum Eckstein
= Die Macht Gottes, bezeugt in der Heiligen Schrift I
Mk 12,10-12

Der Stein, der von den Bauleuten verworfen wurde, er ist zum Eckstein geworden!

Zweiter Abschnitt: Fragen an Jesus
g) Die Frage nach der kaiserlichen Steuer: Gebt Gott, was Gott gehört!
Mk 12,13-17
f') Die Frage nach der Auferstehung der Toten
= Die Macht Gottes, bezeugt in der Heiligen Schrift II
Mk 12,18-27
e') Die Frage nach dem wichtigsten Gebot:
Liebe zu Gott und dem Nächsten
Mk 12,28-34
Dritter Abschnitt: Jesus ergreift das Wort
d') Messias und Davidssohn
Mk 12,28-34

Es ist genau andersherum ...

c') Polemik gegen die Schriftgelehrten
Mk 12,41-44

äußere Schau (lange Gewänder, lange Gebete); wollen Erste sein und bringen Letzte um ihr Hab und Gut

b') Das Beispiel der armen Witwe (Tempel und Geld I)
Mk 12,41-44
a') Die Ankündigung der Zerstörung des Tempels
Mk 13,1-2

Kein Stein wird auf dem anderen bleiben ...

B) Die Rede Jesu über die Endzeit/das Ende der Welt
Mk 13,3-37
a) Exposition: auf dem Berggegenüber des Tempels
Mk 13,3-4
b) Negative Antwort Jesu: Was alles nicht Zeichen der Vollendung ist
Mk 13,5-23
c) Positive Antwort Jesu: Zeichen für Vollendung und Rettung
Mk 13,24-27
d) Vom nahenEnde, dessen konkreter Termin aber unbekannt ist: Aufforderung zur Wachsamkeit
Mk 13,28-37
d1) Am Beispiel lernen: Feigenbaum
Mk 13,28-29
d2) Das Ende ist nahe – aber der Zeitpunkt ist unbekannt
Mk 13,30-32
d3) Für alle gilt: Wachsam sein!
Mk 13,33-37
C) Leiden und Sterben Jesu in Jerusalem
Mk 14,15-47
Mittwoch: Eröffnung der Passion
a) Der Todesbeschluss der Hohepriester und Schriftgelehrten
Mk 14,1-2
b) Eine beispielhafte Frau: Die Salbung Jesu zu Begräbnis im Haus Simons des Aussätzigen
Mk 14,3-9
c) Die Absprache zum Verrat
Mk 14,10-11

Verkehrte Welt: Einer der Zwölf wird zum Verräter

Donnerstag I: Das Pessachmahl Jesu
d) Die Vorbereitung des Pessachmahles
Mk 14,12-16

Am Anfang: Hinweis auf das Fest der ungesäuerten Brote und das Schlachtes des Pessachlammes

Die Jünger gehen voraus in den hergerichteten Festraum:
Anspielung auf Johannes den Täufer (Wasserkrugträger!), der Jesus vorausging und im Rahmen eines festlichen Mahles den Tod fand!

David/Herr: Es ist umgekehrt:
Nicht das Pessachlamm für Jesus ist wichtig, sondern Jesus als (neues, einmaliges) Pessachlamm für die Jünger; nicht das, was die Jünger für Jesus bereiten, sondern was Gott mit Jesus für die Menschen bereitet hat.

e) Das Letzte Abendmahl Jesu
Mk 14,17-31
e1) Am Abend kommt Jesus mit den Zwölf
Mk 14,17
e2) Der Hinweis auf den Verräter aus den eigenen Reihen
Mk 14,18-21
e3) Das eigentliche Mahl
Mk 14,17

Mein Leib – mein Blut.
Bundesschluss mit Trinken des Bechers Jesu;
die Söhne des Zebedäus trinken aus dem Becher Jesu.
kein neuerliches Weintrinken Jesu mehr.

Donnerstag II: Die Stunde Jesu und das Versagen der Jünger
f) Die Ankündigung des Anstoßnehmens und des Vorausgehens nach Galiläa nach der Auferstehung sowie die Ankündigung der Verleugnung durch Petrus
Mk 14,26-31

Kontrast zum Messias-Bekenntnis; 3x Verleugnen wie 3x Leidensankündigung.

Ihr werdet alle an mir Anstoß nehmen ...

g) Getsemani – Verrat – Bekenntnis – Verleugnung
Mk 14,32-15,15
g1) Das Gebet in Getsemani
Mk 14,32-42

Nicht mein, sondern dein Wille geschehe ...

Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet!

g2) Der Verrat des Judes: Gefangennahme
Mk 14,43-52
Freitag I: Die beiden Gerichtsverhandlungen
g3) Die Verhandlung vor dem Hohen Rat der Juden: Bekenntnis Jesu
Mk 14,53-65

Jesus sagte: Ich bin es [= der Christus, der Sohn des Hochgelobten].
Und ihr werdet den Menschensohn zur Rechten der Macht sitzen und mit den Wolken des Himmels kommen sehen.

g2') Die Verleugnung durch Petrus
Mk 14,66-72
g1') Das Verhör vor Pilatus
Mk 15,1-15

Nicht Jesus, sondern Barabbas.

f') Verspottung durch die römischen Soldaten; Abführen zur Kreuzigung
Mk 15,16-20

Spotthuldigung gegenüber dem königlichen Messias, den Petrus ursprünglich erwartete.

Der Kleiderwechsel erinnert an die Verklärung, bei der Jesus mit seiner Auferstehungsherrlichkeit erschienen ist (Ostererzählung in der Mitte des Evangeliums).
Hier werden Jesus – als Perversivikation aller irdischen Macht – spöttisch die Kleidung und Insignien des Kaisers übergeben.

Jesus, der verworfene/verspottete König von Israel ist der eine, wahre König von Israel!

Freitag II: Kreuzigung und Sterben Jesu
e') Kreuzigung
Mk 12,28-34
e3') Kreuzweg und Kreuzigung Jesu
Mk 15,21-28

Simon von Kyrene als Beispiel des Kreuztragens.
Söhne des Zebedäus links und rechts neben Jesus gekreuzigt.
Verweigerung Jesu, (erneut) vom Wein zu trinken.

e2') Verspottung Jesu durch die Schaulustigen: Verrat am Messias durch das eigene Volk
Mk 16,29-32
e1) Finsternis im Land
Mk 15,33
d') Der gottverlassene Tod Jesu
Mk 15,34-37
Todesschrei Jesu: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
Mk 15,34
Elija kommt nicht
15,35-36

Anspielung auf den Vorläufer Johannes;

Schrei mit Aushauchen des Geistes
Mk 15,37

Zum Aushauchen des Geistes beachte man den Wasserkrugträger im obigen Gegenüber!
→ Anspielung auf die Taufe aus Wasser und Heiligen Geist

Zerreißen des Tempelvorhangs: Ende des Tempels und der Opfer
Mk 15,38

Schafft den alten Sauerteig weg, damit ihr neuer Teig seid!
Ihr seid schon ungesäuertes Brot;
denn als unser Paschalamm ist Christus geopfert worden.

1 Kor 5,7

David/Herr: Es ist umgekehrt:
Elija kommt nicht; denn er ist schon gekommen!

c') Bekenntnis des heidnischen Hauptmannes: der Letzte am Kreuz ist der Erste
Mk 15,39

Verkehrte Welt: Ein Heide spricht als erster das Bekenntnis angesichts des Todes

b') Beispielhafte Frauen: Frauen aus der Gefolgschaft Jesu hatten die Kreuzigung von Ferne beobachtet
Mk 15,40-41
a') Die Bestattung Jesu durch ein Mitglied des Hohen Rates
Mk 15,42-47

... wälzte er einen Stein vor den Eingang des Grabes.

IV) Im Grab – Aufbruch in die achte Woche
Mk 16,1-18
Die Botschaft von der Auferstehung Jesu

Engel zu den Frauen:
Sagt den Jüngern und dem Petrus:Er geht euch voraus nach Galiläa; dort werdet ihr ihn segen!
– Und sie sagten niemand etwas davon.




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