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Einführung in das Evangelium nach Markus

Wichtige und sehr alte Handschriften beenden das Markus-Evangelium mit Mk 16,8:
nachdem die Frauen die Osterbotschaft gehört haben, fliehen sie vom Grab und erzählen niemand etwas davon;
zugegeben, ein fragwürdiger Schluss (im doppelten Sinn!).

Es entstanden zwei sekundäre Markus-Schlüsse

Beide Schlüsse tauchen in Handschriften ab dem 5. Jhdt auf; zum Teil auch miteinander kombiniert.
Ihr sekundärer Charakter wurde aber in der Textüberlieferung immer durch Zeichen angemerkt!

Seit dem 18. Jahrhundert wird auch darüber nachgedacht, ob nicht ein ursprünglicher Schluss verloren gegangen ist.
Allerdings spricht die Textüberlieferung dagegen.

Ein Schluss, der provoziert

Ursprünglich schloss das Evangelium mit Mk 16,8 und damit mit der Flucht von der Frauen vom Grab und dem Nicht-Ausrichten der Osterbotschaft!

Eine echte Tragik der Leseordnung ist, dass der nicht von Markus stammende Schluss an seinem Festtag gelesen wird ...


Ausführliche Gliederung (PDF)

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